Altes Spielzeug - neu entdeckt: Das Laufrad
Heutzutage ist es eher schwierig, den Kindern ein Spielzeug zu geben, welches nicht nur das natürliche Bewegungsbedürfnis unterstützt und fördert, sondern darüber hinaus auch Geschicklichkeit und Motorik schult. Dabei muss man eigentlich gar nicht so angestrengt suchen, denn teilweise aus der eigenen Kindheit ist das Laufrad aus Holz so manchem Elternteil ein Begriff.
Für die ungefähr Zwei- bis Fünfjährigen, welche mit einem Laufrad das erste eigene Gefährt besitzen, ist dieses das ideale Spielzeug und durchaus in der Zwischenzeit beliebter als ein Dreirad oder Roller. Die erste eigene Automobilität ist für Kinder ohnehin ein eindrucksvolles Erlebnis, wobei dem Entdeckertrieb lediglich von den Eltern eine Grenze gesetzt wird.
Wenn Eltern sich für ein Laufrad als Spielzeug ihres Kindes entscheiden, hat dies noch weitere positive Begleiterscheinungen - so werden Gleichgewichtssinn, Koordinationsvermögen und Geschicklichkeit trainiert sowie vorausschauendes Handeln gefördert. Man kann sogar beobachten, dass Kinder, die ein solches Laufrad besessen haben, in den meisten Fällen keine Stützräder brauchen, wenn sie auf das Fahrrad umsteigen.
Hinzu kommt, dass Laufräder aus Holz sich wohltuend von dem Plastikeinerlei der heutigen Spielzeuggeneration unterscheiden. Sie sind äußerst langlebig und robust, so dass auch kleine Rabauken lange Freude an ihrem Spielzeug haben. Birkenholz, Edelstahl und Leder oder Stoff für den Sattel finden bei der Herstellung der Laufräder Verwendung. Hier sollte man jedoch nicht am falschen Ende sparen - natürlich befinden sich Nachahmerprodukte auf dem Markt, die sich aber häufig in Qualität und Ausführung von guten Marken unterscheiden.
Wenn Sohnemann oder das Fräulein Tochter diesem ersten Lieblingsspielzeug entwachsen sind, wird es gerne für jüngere Kinder oder für spätere Nachkommen aufbewahrt.